Großes Fest: 100 Jahre Woltersdorfer Straßenbahn

Auf das 100-jährige Jubiläum der Woltersdorfer Straßenbahn am Pfingstwochenende haben sich die Schüler, Pädagogen und Eltern unserer Schule schon lange vorbereitet, es wurde überall fleißig gebastelt, genäht, gesungen und geprobt. Am Freitag trat der Schulchor gleich zur Eröffnung der Festveranstaltung im Straßenbahndepot auf und präsentierte das neue, eigens für das Jubiläum von Musiklehrer Frank Müller-Brys komponierte Straßenbahnlied.

Nachdem die Kids mit viel Applaus von der Bühne gingen, durften sie als erste mit dem liebevoll rekonstruierten 100-jährigen Staßenbahnwagen vom Hof in Richtung Schule fahren.

Kaum dort angekommen, hieß es auch schon: Umziehen! Denn am Nachmittag sollten den Stadtführer-Kindern auf der Bühne ihre Diplome übergeben werden und dazu wollten sie natürlich in ihren hiostorischen Kostümen erscheinen, die Anja mit ihnen entworfen und für sie geschneidert hatte. Und so trafen sich Mia May, Königin Luise, Bäcker, Jäger, Maler und anderes Wolterdorfer Volk an der Straßenbahnhaltestelle Blumenstraße, um wieder zum Straßenbahndepot zu fahren und dort ihre Urkunden aus der Hand des Bürgermeisters entgegenzunehmen.

Auf dem Schulhof drehte derweil die Woltersdorfer Straßenbahn als Miniaturausgabe in Form einer Gartenbahn ihre Runden. Pascal und sein Vater hatten, mit Unterstützung durch Jannis, Gawan und andere, lange getüftelt, um die Strecke der Linie 87 im Maßstab 1:22,5 auf dem Schulgelände originalgetreu nachzubauen. Die Gartenstraßenbahn kam bei den Besuchern hervorragend an. Die jungen Straßenbahner berichteten von regem Zulauf, es gab sogar Besucher aus Bremen und Hamburg, die es bis zu uns in die Schule geschafft haben. 

Joshua und sein FSW-Presseteam hatten völlig eigenständig das erste Exemplar des FSW-Kurier erstellt und verkauft. Das Presseteam war anschließend auch auf der 100-Jahr-Feier der Straßenbahn und wird in der nächsten Ausgabe des FSW-Kurier darüber berichten. 

Das Stadtführerprojekt hatte seinen krönenden Höhepunkt mit den ersten Führungen am Freitag Nachmittag. Die Bedingungen waren eine große Herausforderungen für die Kinder. Vor allem in den historischen Bahnen gab es ein extremes Gedränge, immer wieder unterbrach der Schaffner durch das Ansagen der Stationen die Darbietung der Kinder. Manche haben sich anfänglich davon noch irritieren lassen, die meisten aber konnten gleich Vollgas geben, der ein oder andere schien buchstäblich an dieser Herausforderung gewachsen zu sein. 

Am Sonnabend gab es wieder einen musikalischen Auftritt unserer Kinder auf der Bühne. Die Kinder sangen deutsche und englische Lieder, deren Texte sie vorher im Englisch-Unterricht mit Zoe akribisch übersetzt hatten. Dazu erklangen die Orff-Instrumente und, beim cup-song, das rhythmische Klappern von Plastikbechern.

Auch die Märkischen Oderzeitung berichtete über die Aktivitäten unserer Kinder, unter anderem in einem Video Interview

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