Große Praktische Arbeit 2016

unter diesem etwas sperrigen Titel verbergen sich so verschiedene Themen wie: „Hiddensee“, „Antikes Theater“, „Die Schilddrüse“, „Basketball“, „Die Geschichte des Tanzens“, „Breakdance“, „Mnemotechnik“, „Rap“ und „Die Gitarre“ die unsere diesjährigen Absolvent(inn)en zu den selbstgewählten Themen ihrer Abschlussarbeiten machten und am Freitag vor einem neugierigen Publikum präsentierten.

In jedem Schuljahr arbeiteten die Sechstklässler mehrere Wochen lang an ihren Großen Praktischen Arbeiten. Zu einem selbstgewählten Thema recherchierten sie mit und ohne Computer, interviewten Sportler, Ärzte, Freunde oder Nachbarn und erstellten aus den gesammelten Materialien und Fakten sehr selbstständig ihre schriftlichen Abschlussarbeiten sowie eine ca. 20 minütige Abschlusspräsentation inklusive eines praktischen Teiles.

Am letzten Freitag war es nun soweit: Eltern, Pädagogen, Verwandte, Mitschüler und Freunde kamen in die Schule um sich anzuhören, was die Kinder vorzutragen hatten. Und die Zuhörer konnten eine Menge erfahren und lernen, sei es über das Leben auf der Osteeinsel, verschiedene Tanzstile, Sport, Musik, Medizin und mehr. So wurde die antike Tragödie Antigone von Sophokles in einer Kurzfassung inszeniert und beim Thema Mnemotechnik konnten die Zuhörer die Fähigkeiten ihres Gedächtnisses selbst testen und bekamen Tipps um diese noch zu verbessern. Der „FSW Rap“ nahm die Schule und die Pädagogen aufs Korn und zum Abschluss lauschte das Auditorium Gitarrenklängen, unter anderem ein Stück, das unser Musiklehrer Frank Müller-Brys selbst komponiert hat. Sehr bewegend waren auch die nachgestellten Dialoge einer Schülerin mit zwei Ärzten.

In der Pause wurden den Gästen selbstgeerntete Kartoffeln aus dem eigenen Schulgarten angeboten. Diese waren, dem Sprichwort getreu, nicht groß aber dafür sehr lecker. Typisch für unsere Schule war auch, dass alle einander mit Teamgeist unterstützten, sogar in mehreren Rollen, sei es als zusätzlicher Schauspieler, Interview-, Tanz- oder Musikpartner oder einfach nur mit Applaus. Zwei Fünfklässler mischten ebenfalls schon fleissig mit.

Ein ganz großer Dank geht an unser Pädagogenteam, insbesondere Georg, Reiner, Sylvia, Michael und Thomas, die die Arbeiten betreuten sowie an unsere Geschäftsführerin Andrea, die sich wie immer mit großem Engagement um die Vorbereitungen kümmerte, aus ihrem „Adlerhorst“ immer ein wachsames Auge auf das Geschehen an unserer Schule hat und am Ende ganz unauffällig eigenhändig noch den Abwasch übernahm.

Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen Caroline, Jan, Julien, Lilli, Nante, Simon, Sonja, Sandra und Yannik alles Gute für die Zukunft und insbesondere einen guten Start an ihren weiterführeden Schulen, darunter: Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner, Docemus (Campus Grünheide), FAW und die Freie Montessori Schule Berlin (Köpenick).

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