Schulprojekte

 

Mathe-Spaß mit dem Känguru 

Plakat zum KänguruwettbewerbIm Schuljahr 2011/2012 nimmt  unser KanguruSchule am Känguru-Wettbewerb teil, bei dem Schüler in verschiedenen Altersstufen Knobelaufgaben lösen und dafür Punkte sammeln können. Das Besondere daran: Der Wettbewerb findet gleichzeitig in 50 Ländern statt. Allein in Deutschland haben im letzten Jahr rund 870.000 Schüler teilgenommen. Das gemeinsame Aufgabenlösen erfreut sich seit mehr als 15 Jahren wachsender Beliebtheit. Mehr Infos gibt es unter www.mathe-kaenguru.de. Frank Bauernöppel, Papa von Sandra und selbst leidenschaftlicher Mathe-Knobler, wird interessierte Schüler nach den Winterferien auf den Kängurutag vorbereiten. Nach dem ersten Treffen haben sich bereits mehr als 20 Schüler gemeldet, die beim Känguru-Wettbewerb mitmachen wollen.

 

 

 

Leben in der Steinzeit

Spaß beim Steinzeit spielenSteinzeit!Im Schuljahr 2011/2012 haben sich die Kinder der Lerngruppen 4 und 5 im Steinzeitprojekt sehr interessiert mit verschiedenen Themen zur Altsteinzeit und Jungsteinzeit auseinandergesetzt. Viele Kinder hatten Vorträge vorbereitet zu den Themen “Werkzeuge und Waffen”, “Höhlenmalerei”, “Die Mammutjagd”, “Das Feuer”, “Ernährung und Kleidung”, “Der Gletschermann Ötzi” und “Von der Höhle zum Haus”. Daneben gab es auch praktische Arbeiten, z. B. wurde versucht nach Steinzeitart Feuer zu machen. Die Kinder hatten sich zudem im Garten eine Schutzhütte und einige Werkzeuge gebaut. Es wurden Farben hergestellt, Speere, Pfeil und Bogen gebaut. Auf den Steinzeittag, der war am 25. November stattfand, gab es verschiedenste praktische Angebote zur Steinzeit wie Bogenschießen, Werkzeuge und Lederbeutel herstellen, Brot backen, Flechten mit Weidenzweigen, Höhlenmalerei, Schmuck und Gefäße aus Ton modellieren. Am Abend hatte sich dei Gruppe über dem Feuer eine Suppe zubereitet und es gelang sogar, in einem selbstgebauten Erdofen kleine Fladenbrote zu backen. Zum Übernachten hatten sich die Kinder in unseren Räumen im Untergeschoss eine Höhle eingerichtet. Ganz gemütlich war es dann, als „Rokal der Steinzeitjäger“ vorgelesen wurde.

“Beißt der…?”

Spaß beim Zusammensein mit HundenHundeschule… ist ein interaktives Projekt für Grundschulkinder, das im Schuljahr 2010/2011 am 26. Mai 2011, in unserer Schule stattfand. Ziel war es, Hunde “live” zu erleben, sich von ihnen begeistern lassen, sie kennen und schätzen zu lernen und mögliche Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Kinder erlernten spielerisch, wie ein Hund denkt und reagiert. Darauf aufbauend erlebten sie, wie sie sich gegenüber bekannten und unbekannten Hunden richtig verhalten. Im Intensivtraining von typischen Alltagssituationen – unterstützt von Zartbitter und zwei weiteren speziell ausgebildeten und geprüften Schulhunden –  erreichten die Kinder am Ende des Trainings Sicherheit im Umgang mit Hunden. Dr. Hildegard Jung aus München war begeistert von den Kindern: “Man merkt sofort, dass diese Kinder an einen Hund gewöhnt sind!” Selten habe sie eine Gruppe von Kindern mit soviel Teamgeist erlebt!

Bühne frei!

Theater in der SchuleSeit dem Schuljahr 2010/2011 gibt es an unserer Schule zwei Theatergruppen. Eine für die jüngeren und eine für die älteren Schüler. Die Theaterarbeit besteht aus drei Hauptelementen:

1.) Gruppendynamische Übungen
Theater findet in der Gruppe statt. Wie kaum eine andere Kunstform fördert und fordert das Theater soziale Kompetenzen. Diese werden durch verschiedenste Übungen in der Gruppe erlernt, vertieft und gefestigt.

2.) Improvisation
In der Improvisation sind die Kinder “Schauspieler” und “Regisseur” zugleich. Die Kinder können so spielerisch ihre Themen einbringen und dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Möglich ist das improvisieren kurzer Sequenzen bis hin zu ganzen Szenen. Als Vorübung zur “szenischen Improvisation” dienen Improvisationsübungen, wie sie teilweise auch im Theatersport (Keith Johnstone) vorkommen.

3.) Szenische Arbeit
Die szenische Arbeit steht scheinbar im Widerspruch zur Improvisation. Hier gibt es eine vorgegebene Struktur die eingehalten werden muss. Wie oft beim Theater handelt es sich aber nicht um sich ausschließende Gegensätze, sondern sich ergänzende Pole. Nur bei einem Gleichgewicht entsteht lebendige Arbeit. Kreativität ohne jegliche Regeln und Disziplin führt schnell zu frustrierendem Chaos, zu starre Strukturen dagegen lähmen und ersticken die Impulse der Kinder. In der szenischen Arbeit lernen Kinder sich mit ihren Ideen einzubringen, während sie eine Form einhalten.

Klasse – Musik!

Kinder haben Spaß beim MusizierenIn unserer Instrumentenkammer liegt ein großer Schatz. Diese Stabspiele (Metall- und Xylophone) und diverses Schlagwerk kommen im Schuljahr 2010/2011 in jeder Musikstunde zum Einsatz. Gefördert durch das Land Brandenburg nehmen wir an dem Projekt „Klasse Musik Brandenburg“ teil.

Lieder singen und kleine Stücke spielen gehören ebenso in den Musikunterricht wie die Umsetzung von Musik in Bewegung und Tanz. Klangexperimente mit Seifenblasen, trommeln auf Regendrainagen und die Orffsche Instrumentalausbildung sind einige Beispiele unserer musikalischen Bildungsprozesse.
Kinder haben Spaß beim MusizierenIntensives Hören, Bewegen, praktisches Umsetzen und Analysieren sind wichtige Elemente der Musikpädagogik. Sie fördern Konzentration, gegenseitige Rücksichtnahme und Selbstbewusstsein.

Unsere Großen üben fleißig für eine Opernaufführung. Gemeinsam mit der Musikschule des Landkreises fahren sie zu den Landesmusikschultagen und werden die Kinderoper im Juni uraufführen.

Zirkus

Theaterspiel an der Freien Schule WoltersdorfZum Schuljahr 2009/2010 wurden 13 Kinder eingeschult. Für die Gruppe des ersten Jahrgangs der Freien Schule hieß das, dass sie “ihre” Schule nun teilen müssen. Zur spielerischen Unterstützung des Prozesses der Gruppenfindung starteten wir im Herbst ein Zirkusprojekt.

Im Zirkus Bunter Hund in Rüdersdorf probten die Kinder gemeinsam an einer Vorstellung für ihre Familien. Die Kinder hatten viel Freude an der Mitgestaltung der Vorstellung durch eigene Ideen. Aber die Größe der Gruppe verlangte auch eine hohe Disziplin jedem einzelnen ab.

Die Vorstellung war dann ein riesiger Erfolg. Die Kinder waren glücklich über die gelungene Veranstaltung und konnten ihr Erfolgserlebnis in den Unterricht mitnehmen.

Gartenprojekt

Wir-machen-es-grüner-PlakatAuf dem noch vor kurzem wilden Schulgelände haben die Kinder im Frühjahr 2009 ein Stückchen “urbar” gemacht und einen Schulgarten angelegt. Hier ist jeder für sein eigenes Beet selbst verantwortlich von der Planung und Aussat über die Pflege bis zur Ernte.

Neben dem Schulgarten wird auch das Schulgelände von Kindern, Pädagogen und Eltern nach und nach gestaltet.

Die Ergebnisse wollen wir dokumentieren und damit am Landeswettbewerb “Wir machen’s grüner” teilnehmen. Vielleicht bekommen wir ja einen der tollen Preise?

Unser erstes großes Projekt drehte sich im Oktober 2008 rund um den Apfel. Die Kinder wollten Apfelsaft und Geles für einen Basarverkauf herstellen und dafür alle Vorbereitungen und Verarbeitungsschritte selbst durchfüh
Die Äpfel wurden in Gärten der Nachbarschaft geerntetDie Äpfel wurden in Gärten der Nachbarschaft geerntet. Dazu gestalteten sie Flyer zum Verteilen in den Briefkästen. Die Eltern bringen sich mit ein, indem sie Utensilien und Geräte zur Vefügung stellen, wie Bollerwagen, Apfelpflüker, Töpfe, Gläser, Presse…

Der Verarbeitungstag beginnt mit der Einteilung der Stationen: Waschstraße (Vor- und Nachspülen), Sortieren nach Qualität, Backstation, Äpfel schneiden, Äpfel zerkleinern (Rätzmühle), Saftpresse. Auf der Saftkochstrecke wird experimentiert, welcher Pektingehalt zum “idealen” Gelee führt.

 

 

Die Äpfel wurden in Gärten der Nachbarschaft geerntetEs werden verschiedene Gewürzerezepturen für die Gelees ausprobiert. Schließlich werden Saft und Gelees gekocht und abgefüllt. Außerdem müssen noch die Etiketten gebastelt werden.

Der Basar am Ende der Woche wird als kleine Feier mit und für die Eltern veranstaltet. Dazu finden die Kinder Preiskategorien und Preise und stellen die Preisschilder her.